> Medien Aktuell: Jugendalp in den Medien


 

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen:
öko-forum
Umweltberatung Luzern
Andreas Wyler
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Löwenplatz 11
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Tel. 041 412 32 33
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www.umweltberatungluzern.ch

 

Bilder vom Bau der Solaranlage unter folgendem Link:

> Bauprojekt 2003/04

Luzerner Jugendliche exportieren Solar-know-how nach Polen
Während einer Lagerwoche bauen Schülerinnen einer Klasse des Mittelschulzentrums Luzern auf dem Dach der „Jugendalp“ im Eigenthal eine Solaranlage. Mit dabei ist auch eine Delegation der Luzerner Partnerstadt Cieszyn (Polen), welche in ihrer Heimat mit dem Verein Ecoenergia Cieszyn ein Solaranlagen-Selbstbauprojekt aufbauen will. Das öko-forum zeigt Interessierten die Entstehung der Solaranlage vor Ort. Neben zusätzlichen Informationen zur Bauökologie und Baubiologie steht auch ein attraktives Programm für Kinder bereit.
(74KB) Download Medienmitteilung

So haben die Medien berichtet:
(231KB) Beitrag der Luzerner Rundschau vom 23. September 2004
(36KB) Ausschreibung im Anzeiger Luzern vom 24. September 2004
(112KB) Beitrag der Neuen Luzerner Zeitung vom 2. Oktober 2004

Ausserdem hat Radio Pilatus einen kurzen Hinweis zum Bau der Solaranlage auf dem Dach der Jugendalp ausgestrahlt.

 







 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zum Verein Ekoenergia
 

Weitere Informationen zu den Luzerner Städtepartnerschaften

 

 

Weitere Informationen zum Energiefonds der Stadt Luzern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen und Bilder vom JugendSolarProjekt

 

 

 

 

Weitere Informationen und Bilder zum Verein Solar Support

 

Die Exkursion des öko-forums in die Jugendalp
Die Zusammenarbeit beim Selbstbau der Solaranlage zwischen Jugendlichen aus Luzern und der Delegation aus Cieszyn ist für das öko-forum Grund genug für die Exkursion vom Mittwoch, 29. September 2004 ins Eigenthal. Interessierte können den Schülerinnen beim Bau der Solaranlage über die Schultern schauen und sich über Anwendungsmöglichkeiten, Kosten und Wirtschaftlichkeit der umweltfreundlichen Solarenergie informieren lassen. Vorgestellt wird auch der Verein Solar Support, welcher Hausbesitzer beim Selbstbau von Solaranlagen begleitet, sowie das Greenpeace JugendSolarProjekt, welches Jugendliche beim Bau von Solaranlagen für Schul-, Ferienlager- und Jugendhäuser fachlich und finanziell unterstützt. Ausserdem wird auch über weitere Aspekte der Baubiologie und Bauökologie informiert. Kinder können im und um das riesige Jugendalp-Haus einen spannenden Umwelt- und Energieparcours mit Experimenten, Quiz, Geschicklichkeits- und Umweltdetektiv-Posten absolvieren.

 

Die Städtpartnerschaft zwischen Luzern und Cieszyn

Die drei Gäste aus Polen bleiben während der ganzen Woche im Eigenthal. Sie wollen sich nicht nur informieren, sondern packen auch gleich selber beim Bau der Anlage an. Diese Erfahrung ist für den Aufbau eines ähnlichen Projektes mit dem Verein Ekoenergia in Cieszyn von grosser Bedeutung. Der gemeinsame Bau der Solaranlage entspricht den Zielen der Städtepartnerschaft zwischen Cieszyn und Luzern, die seit 1992 besteht. Im Vordergrund steht die Hilfe zur Selbsthilfe – auch im Umweltbereich.

 

Der Energiefonds der Stadt Luzern

Nicht nur die Stadt Cieszyn profitiert von der Hilfe aus Luzern. Besitzerinnen und Besitzer von Gebäuden in der Stadt Luzern erhalten sogar finanzielle Unterstützung für umweltschonende Massnahmen im Energiebereich. Der Energiefonds der Stadt Luzern fördert unter anderem thermische Solaranlagen, welche die Energie für die Warmwasserproduktion bereitstellen, und Photovoltaikanlagen, welche Strom aus Sonnenenergie produzieren. Diese Anlagen können selber gebaut oder von einer Fachfirma geliefert und installiert werden. Bei einem Einfamilienhaus decken 4-5m2 Sonnenkollektoren den Warmwasserbedarf zu nahezu 70%, Kostenpunkt: ca. Fr. 10'000.— (ohne Subventionen). Bei Neu-, Umbauten oder Renovationen ist dies eine intelligente Investition, die das Budget nicht stark belastet. Die Lebensdauer von Sonnenkollektoren beträgt mindestens 25 Jahre.

 

Die Solaranlage auf dem Dach der Jugendalp

Die Solaranlage, die installiert wird, ist 24 m2 gross und hat einen Wärmeertrag von 12’000 bis 14’000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Dies entspricht etwa 1500 Liter Heizöl, der Energiewert in Strom umgerechnet beträgt rund SFr. 2100.-. Zwei Drittel des heissen Wassers kann jetzt genossen werden, ohne dass eine Rechnung ins Hause geflattert kommt. Weil die Jugendalp in den nächsten Jahren nur im Sommerhalbjahr genutzt werden kann, wird zur Zeit noch nicht der ganze Wärmeertrag genutzt. In einigen Jahren, wenn die Sanierung abgeschlossen ist und das Haus auch im Winter zur Verfügung steht, kann das ganze Potential ausgeschöpft werden (siehe unten).
Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf zirka Fr. 38'000. Das Projekt wird durch den Energiefonds der Stadt Luzern, das Förderprogramm Energie des Kantons Luzern, das JugendSolarProjekt, und diversen privaten Spendern ermöglicht.

Das Vorbildliche Energiekonzept der Jugendalp
Die Jugendalp realisiert nicht nur die thermische Solaranlage. Sobald weitere Gelder verfügbar sind, bekommt das Haus eine gute Wärmedämmung, neue Fenster, eine Photovoltaikanlage sowie eine Stückholzheizung. Der mittlere Teil der riesigen Jugendalp soll später geheizt und auch im Winter genutzt werden können. Für die Heizung ist ein grosser Wärmespeicher erforderlich. Dieser wurde bereits im Frühling 2004 mit der Sanierung der Dusche eingebaut und dient auch der Solaranlage als Wärmespeicher. Die Solaranlage stellt vorerst die Energie für die Bodenheizung in der neuen Dusche sowie das Warmwasser bereit. Später unterstützt die Solaranlage auch die Wärmeproduktion für die Heizung in den restlichen Räumen.

Sensibilisierung Jugendlicher
Die Solaranlage eignet sich besonders gut für die Sensibilisierung Jugendlicher für erneuerbare Energie. Nicht nur die Schülerinnen, welche die Anlage bauen, profitieren davon. Auch die jugendlichen Nutzer der Jugendalp erhalten Einblick. Die gut sichtbare Anlage und die Anzeigetafel, welche das System erklärt und die Kollektor- und Speichertemperaturen sowie den Wärmeenergieertrag visualisiert, trägt zu Sensibilisierung bei. Ausserdem wird in der Jugendalp auch der Energiebedarf beispielsweise durch den Einbau von Spararmaturen minimiert (weniger Warmwasserverbrauch). Die Sensibilisierung Jugendlicher im Umweltbereich ist ein zentrales Anliegen der Stiftung und des Vereins Jugendalp.

Folgende Firmen haben bei Planung und/oder Installation der Solaranlage kostenlos oder zu vergünstigten Preisen mitgewirkt:

Dank
Der Verein und die Stiftung Jugendalp dank diesen Unternehmen sowie allen Geldgebern für die grosszügige Unterstützung zu Gunsten der Jugend. Ein besonderer Dank richtet sich an die Schülerinnen und an die Lehrpersonen Ernst Wynistorf und Bruno Stulz des Mittelschulzentrums Hirschengraben, welche die Solaranlage zusammen mit dem JugendSolarProjekt und dem Verein SolarSupport realisiert haben.

 

Das JugendSolarProjekt und der Verein Solar Support
Das Greenpeace-JugendSolarProjekt
Das JugendSolarProjekt, eine Initiative von Greenpeace, fördert solche Projekte und begleitet sie. Es startete im Frühling 1998 mit dem Ziel, der Öffentlichkeit und vor allem der Jugend die fantastischen Möglichkeiten der solaren Energiegewinnung näher zu bringen. Rund 3000 Jugendliche haben inzwischen in nahezu 100 Projekten am Bau von Sonnenkollektoren zur Gewinnung von Warmwasser mitgewirkt oder Photovoltaikpanels zur Stromerzeugung installiert. Sie lernten dabei die Leistungsfähigkeit dieser zukunftsweisenden Technologie kennen und kehrten fast ausnahmslos begeistert und um wichtige Erfahrungen reicher in den Alltag zurück.

Der Verein Solar Support
Solar Support ist ein Verband bestehend aus 22 Regionalstellen, die sich für die rationelle Nutzung von Solarenergie einsetzen. Sie bieten dabei Infrastruktur und Fachwissen für den Selbstbau von Kollektoren und veranstalten Informationstage.

 


13.06.2011 / Res, Roman